Ein kurzer Hinweis zu den Vorteilen von Alpakawolle
Alpakafasern sind extrem dünn und gehören zur Gruppe der Spezialfasern. Es verfügt über hervorragende Wärmedämmeigenschaften, wärmt deutlich besser als Schafwolle und ist um ein Vielfaches leichter. Es konkurriert auf dem Markt mit Kaschmir, Mohair und Angora. Es ist stark und widerstandsfähig gegen Beschädigungen. Aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften gilt Alpakawolle weltweit als Luxusprodukt.
Das ist so eine Standardbeschreibung. Natürlich hängt die Qualität der Faser maßgeblich von der Qualität des Alpakas ab. Die Faserdicke einzelner Tiere variiert stark und das Hauptziel der meisten Züchter besteht darin, die Qualität durch die richtige Auswahl der Alpakas im Zuchtprogramm schrittweise zu verbessern.
Je dünner die Faser (gemessen in Mikrometern), desto besser, zarter und reißfester ist das Garn. Produkte aus Alpakawolle, die hautnah getragen werden, werden am besten aus Schleiern unter 22 Mikron hergestellt, den sogenannten Baby-Alpaka. Dickere Fasern können für andere Handarbeiten verwendet werden, und Fasern über 25 Mikrometer können zum Weben oder als Füllung für Steppdecken und Kissen verwendet werden.
Und eine gute Nachricht für Allergiker/Asthmatiker: Alpakawolle löst keine Allergien aus. Dank des geringen Gehalts an Lanolin (tierischem Wachs) ist es schmutzabweisend, Milben entwickeln sich darin nicht und bei der Herstellung und Pflege werden keine Chemikalien verwendet. Ein Färben ist nicht nötig, denn es gibt ihn in 22 natürlichen Farben, von Weiß und Beige über verschiedene Braun- und Grautöne bis hin zu Pechschwarz.
Alpakafaserprodukte sollten per Hand in warmem Wasser bis 30°C unter Zusatz von Feinwaschmitteln gewaschen werden. Nicht schleudern, nicht bleichen, nicht chloren, nicht im Wäschetrockner trocknen. Dabei handelt es sich um Garn, das aus der Wolle unserer Alpakas hergestellt wird.
Text und Foto von der Website Alpakarium.net

